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Die Nanotechnologie wird oft auch als Nanotechnik bezeichnet und ist eine DER Zukunftsgebiete im Bereich der Technologieforschung überhaupt. Tatsächlich begegnet uns diese Technologie auch im Alltag, jedoch ist ihre Wirkung gerade auf Mensch und Umwelt noch nicht komplett erforscht. Neue Innovationen und Experimente auf diesem Gebiet sind daher nie ganz ungefährlich. Eine gute Möglichkeit, sich über die Risiken aber auch Chancen der Nanotechnologie zu informieren, ist das Bundesumweltamt, das auf seiner Website viele Informationen über dieses Forschungsgebiet sowie laufende Projekte und Entwicklungsvorhaben listet.

Nanotechnologie studieren

nanotechnik-studierenEs gibt bereits mehrere Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland und Österreich, die Studiengänge in diese Richtung anbieten. Da es sich bei der Nanotechnologie um einen hochspezialisierten Naturwissenschaftsbereich handelt, ist ein gutes bis sehr gutes Mathe Abitur eine zwangsläufige Voraussetzung. Was die Fachkompetenz der Mathematiklehrer angeht gibt es hier eine klare Empfehlung: Der Abiturvorbereitungskurs von Abiturma. Auch die Fächer Physik und Chemie sollten mit guten abgeschlossen worden sein und die angehenden Studenten sollten ein reges Interesse an naturwisschenschaftlichen Themen mitbringen. Wer es schafft, diesen Studiengang erfolgreich zu absolvieren, der hat später auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen, denn die Nanotechnik ist eine sogenannte Schlüsseltechnologie, die in vielen Bereichen der Industrie und Medizin eingesetzt und gebraucht wird.

Naturwissenschaftliches Zusammenspiel

nanotechnik-wissenschaftenKaum eine andere Technologie beinhaltet so viele Teile von den unterschiedlichsten Wissenschaften: Mathematik, Physik, Chemie und Quantenmechanik. All das kommt auf dem Forschungsgebiet der Nanotechnik zum Einsatz. Bei der Entwicklung von schmutzabweisenden Oberflächen, bei der Konstruktion von Mikroskopen und sogar bei der Heilung von Krankheiten durch den Einsatz von Nanopartikeln kommt diese Technik bereits heute zum Einsatz. Man kann also sagen, das hier die Grenzen sprichwörtlich verschwimmen und es fachübergreifend kluge Köpfe verlangt, um diese Forschung weiter voranzutreiben.

Kritik und Risiken der Nanotechnik

nanotechnik-risikoberichteBereits seit den 90er Jahren wird diese Technologie von verschiedenen Personen des öffentlichen Lebens kritisiert. Die Tatsache, dass es noch keine Langzeitforschungen dazu gibt, wie sich Nanotechnik (z.B. in der Robotik und Gentechnik) auf den menschlichen Organismus auswirkt, befeuert die Diskussion um den Einsatz dieser Technik immer wieder. Im Jahre 2004 veröffentlichte die Rückversicherungsgesellschaft “Swiss Re” einen umfassenden Report zu diesem Thema und kam zu dem Schluss, dass sogenannte “Nanotubes” einen ähnlich gesundheitlichen Einfluss auf den Menschen wie die Wirkung von Asbest haben könnte – wobei auch hier die Betonung auf dem Konjunktiv liegt – man weiß es eben nicht genau. Die Allianz Versicherungs-AG warnte in ihrem Bericht 2005 zwar ebenfalls vor den Folgen der Nanotechnik, jedoch ging dabei wesentlich defensiver vor: sie mahnte nur, dass es mehr Langzeitstudien geben müssen und dieses Gebiet noch wesentlich weitereichender erforscht werden müsse.

Nanotechnik und ihre Vorbilder

nanotechnik-vorbilderWie so oft dient auch bei der Nanotechnik die Natur als Lehrmeister. Dabei bedienen sich die Forschen nicht selten Kleinstiere wie Insekten und Käfer und versuchen deren Organismus nachzubilden. Nanometergroße Gelenke, Haare und andere Körperteile inspirieren dazu, ähnliches mit Technologie nachzuahmen und dem Menschen nutzbar zu machen. Aber auch Pflanzen dienen als Vorlage: der Lotuseffekt ist dabei einer der bekanntesten Phänomene, die die Forscher versuchen nachzubilden. Grundlage dafür ist die Tatsache, dass Wasser vom Blatt der Lotusblume einfach abperlt, weil die Oberfläche perfekt versiegelt ist. Dies wird bereits aktiv in der Kunststoff- und Lackindustrie eingesetzt.

Schon früh versuchte man die Elemente der Natur für sich zu nutzen – so wurde bereits im Laufe des 18. Jahrhunderts im Bereich der Alchemie versucht, mittels Goldsynthese das Edelmetall selbst herzustellen. Und auch heute kommen Grundsätze dieser frühen Forschung zum Einsatz. So wird in der Spagyrik beispielsweise die Lehre der Alchemie angewandt, in dem mittels chemischen Verfahrenstechniken mineralische Substanzen zu Spagyrika umgewandelt werden. Diesen Prozess machte sich z.B. auch Martina Gebhardt zu Nutze, in dem sie auf diese Weise reinste Pflanzenessenzen durch Destillation herstellt und aus deren Asche natürliche Salze gewinnen kann.